Über die Partei die Freiheit

Steffen Rotermundt aus Ahrensburg

Steffen Rotermundt aus Ahrensburg

Die Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie, ist eine rechte Partei unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit. Die deutsche Kleinpartei wurde 2010 gegründet. Der Parteivorsitzende ist der ehemalige CDU – Politiker Rene Stadtkewitz. Nach außen hin gibt sie sich stets sehr demokratisch, bürgernah und aufgeschlossen, sie bezeichnet sich selbst als “liberal” und “wertkonservativ”.  Umso gefährlicher ist daher ihre eigentliche Intention.

Auf ihrer Internetseite schreiben sie : “Wir sind eine junge, wertkonservative Partei neuen Typs und lehnen Ideologien von links bis rechts ab.”   Doch nur ein paar Klicks weiter und dieser Satz kann getrost als pure Heuchelei abgetan werden.  “Die Freiheit” hetzt gegen die “Islamisierung Europas” und warnt vor einer „neue(n) weltweite(n) totalitären Bedrohung“, in Form von fundamentalistischen Moslems. Ihrer Meinung nach ist Integration “eine Bringschuld der Migranten”, sie fordern daher einen “vollständigen Abbau der staatlichen Integrationsindustrie”. Auch ein sofortigen Zuwanderungsstopp, sowie “Konsequente Abschiebung von illegalen Einwanderern” würde diese Partei sehr begrüßen – mit anderen Worten, die biologisch deutsche Identität soll geschützt werden. Die Liste ausländerfeindlicher Forderungen und Aussagen ließe sich noch ewig weiterführen, doch schon diese kurzen Eindrücke reichen aus um die rechte Gesinnung der angeblich bürgenahen Partei aufzuzeigen  –   “Die Freiheit” verallgemeinert rigoros, schafft dabei ein klares Feindbild und stellt sich selbst, bzw. Deutschland als Opfer dar. Bewusst soll ein “wir gegen Euch” Gefühl entstehen, die Partei gibt sich kämpferisch und entschlossen. Die Wortwahl und auch diese Masche ist altbekannt, die Verpackung aber raffinierter und die Vorgehensweise deutlich subtiler als bei anderen rechtsradikalen Parteien.
Die Ideologie der Freiheit ist eindeutig rechtsradikal und lässt sich nicht mit dem Parteinamen
“Die Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie” in Einklang bringen. Ihr aktueller Wahlspruch, für die kommende Wahl in Berlin lautet : “Vom Volk fürs Volk” . Eher müsste es heißen : “Vom deutschen Volk  fürs deutsche Volk”, denn das Menschen mit Migrationshintergrund unerwünscht sind, stellen sie in ihrem Parteiprogramm klar.

Die Freiheit Schleswig-Holstein
Schon seit Monaten erleidet der Landesvorstand Schleswig-Holstein der Freiheit harte Rückschläge; ende März ist der Schriftführer Claus Schaffer zurückgetreten, der Landesvorsitzdende Steffen Rothermundt wurde anfang April auf kreative Weise der Öffentlichkeit vorgestellt und in der Nacht von 23.03.2013 auf 24.03.2013 wurde die stellvertredene Landesvorsitzende Anke Zielinkski mit Plakaten und Handzetteln geoutet. Seit ende März ist es um den Landesvorstand der Partei “die Freiheit” sehr ruhig geworden und allein Steffen Rotermundt steht nach wie vor öffentlich zu der Partei.

Steffen Rotermundt trat 2009, aufgrund von innerparteilichen Konflikten, nach 27 Jahren aus der CDU aus. Im Dezember 2010 wurde er Mitglied der Partei “die Freiheit” und sah sich zu diesem Zeitpunkt selbst als “Beauftragter zur Gründung eines Landesverbandes”.  Desweiteren agiert der Vermögensberater (Agentur für Deutsche Vermögensberatung Hamburg) im Bundesvorstand der Partei als Schatzmeister. Trotz aller Bemühungen schaffte es die Freiheit nicht zur Landtagswahl 2012 in Schleswig-Holstein anzutreten, da sie die notwendige Anzahl  stimmberechtigten Teilnehmer_Innen zur Listenaufstellung nicht aufbringen konnte.

Anke Zielinkski,geboren 01.09.1986, ist erstmals als  Beisitzende bei der Gründung des Landesverbandes in Kiel am 06.11.2011 in Erscheinung getreten.  Sie wurde beim Landesparteitag, am 23.06.2012 in Ahrensburg, als stellvertrende Landesvorsitzende gewählt und ist unter anderem für die Mitgliederbetreuung verantwortlich.
Die junge Politikerin ist in Bargfeld-Stegen (wohnhaft bei dem Landwirt Johann Wulf) als nette und aufgeschlossene Person bekannt, allerdings verbirgt sie hinter dieser Fassade eine rechte Ideologie und eine sehr eingeschränkte Weltanschauung.

Claus Schaffer hatte als erstes nur die Position als Schriftführer inne und war verantwortlich für die Internetpräsenz der Partei “die Freiheit” im Landesverband Schleswig-Holstein.  Bei dem Bundesparteitag am 28.Juli 2012 wurde Schaffer als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt, woraufhin er das gesamte interne Netzwerk und die Internetpräsenz der Partei verwalten konnte. Zudem  war Claus Schaffer verantwortlich für die Organisation zweier Stammtische der Partei “Die Freiheit” am 29.01. und 22.03.2013 in Bad Oldesloe. Unter anderem bezweckten diese eine Anwerbung von neuen Unterstützer_Innen.
Seit seinem Rücktritt  Anfang April, ist die Anzahl der veröffentlichten Artikel, sowie die Einträge in Sozialen Netzwerken, drastisch gesunken. Auch finden seitdem keine Stammtische mehr statt.

In unseren Augen ist “die Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie” weder freiheitlich noch demokratisch, sondern Menschenverachtend.

Quelle: linksunten.indymedia.org